Arbeitskreis Soziale GerechtigkeitVorwortDer Arbeitskreis Soziale Gerechtigkeit ist ein Forum für aktive Bürgerbeteiligung in der
Kommunalpolitik. Eine Kernforderung der Agenda-Bewegung ist "Soziale Gerechtigkeit". Soziale Probleme sind allenthalben sichtbar. Sie sind von lokaler und weltweiter Reich-weite. In diesem Spannungsfeld sieht sich auch dieser Arbeitskreis der Lokalen Agenda in Porta Westfalica. Er hat eine bewegende Vorgeschichte: Mit der Auftaktveranstaltung der "Lokalen Agenda 21" Porta Westfalica im März 1999 hat sich der Arbeitskreis unter der Bezeichnung "Soziales/Soziale Entwicklung" gegründet - mit zunächst nur be-grenztem Erfolg. Als einziger aller Arbeitskreise in Porta wurde die Tätigkeit des AK "Soziales/Soziale Entwicklung" nach nur wenigen Treffen eingestellt. Nicht nur die geringe Teilnehmerzahl, sondern "unbewältigbare" Problemlagen setzten dem Versuch freiwilligen Bürgerengagements ein vorläufiges Ende. Die Trennung zwischen Problemwahrnehmung und praktischer Problemlösung schien unüber-windbar. Die "große" Politik in Ländern und Bund gibt ein ausreichendes Beispiel für die umfassenden Zwänge gegenwärtiger Sozialpolitik. Im Herbst 2000 kam es durch Initiative des Portaner Umweltamtes zu einer "Wiederbelebung". Der Bereich "Soziales" sollte als dritte tragende Säule der "Agenda 21", neben den Bereichen Umwelt und Wirtschaft, nicht weiter brach-liegen. Im Dezember 2000 schließlich wurde der jetzige AK "Soziale Gerechtig-keit" gegründet. Den Auftakt bildete eine Veranstaltung, bei den Privatpersonen, Vertreter örtlicher Initiativen und Verbände sowie der Stadtverwaltung anwesend waren. Seither arbeitet eine kleine, aber effektive Gruppe von Mitgliedern zusammen. Wichtig ist bis heute, dass mit dem AK "Soziale Gerechtigkeit" keine Konkurrenz zu bereits etablierten Einrichtungen und engagierten Privatpersonen im Bereich sozialer Hilfeleistungen geschaffen wird. Zwei Aufgabenbereiche kennzeichnen die bisherige Projektarbeit:
Der AK "Soziale Gerechtigkeit" soll ein Forum für aktive Bürgerbeteiligung in der Politik anbieten. Damit werden Perspektiven für alternative Zukunftsentwürfe eröffnet, die auch die Aufgabe künftiger Planung im Bereich der Sozialpolitik übernehmen sollen. Gleichzeitig wird die Möglichkeit geboten, den engen Handlungsspielraum administrativen Verwaltungshandelns zu überschreiten und eine bedürfnisorientierte bürgernahe Politik zu entwerfen. Das diese Form des sozialen Engagements nicht nur Arbeit, sondern auch Spaß macht, beweist die bisherige Tätigkeit im AK. Interessierte sind zur Mit"Arbeit" herzlich eingeladen. |